Raimund harmstorf todesursache

Raimund harmstorf todesursache / Der deutsche Schauspieler Raimund Harmstorf wurde 1932 geboren. Berühmt wurde er Anfang der 1970er Jahre, als er die Hauptfigur in der TV-Show Der Seewolf spielte. Raimund Harmstorf wuchs als Sohn eines Arztes in Hamburg auf. Er gewann den Schleswig-Holstein-Zehnkampf und ging zunächst zur Schule, um Arzt zu werden. Anschließend studierte er Musik und darstellende Kunst. Ab Ende der 1960er Jahre spielte er kleine Rollen im Fernsehen. 1971 hatte er seinen großen Durchbruch als Schauspieler, als er Wolf Larsen in The Sea Wolf spielte, einem Film, der auf Jack Londons gleichnamigem Buch basiert.

Im Laufe seines Lebens wurde Harmstorf bei mehreren Unfällen schwer verletzt. Sein Fischrestaurant „Zum Seewolf“ in Deidesheim musste Konkurs anmelden. In den letzten Jahren seines Lebens wurde der Schauspieler wegen Parkinson in einer psychiatrischen Klinik behandelt. Gudrun Staeb war die letzte Person, mit der Raimund Harmstorf zusammen war.

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  • Gegen Ende seiner Karriere war er von der Parkinson-Krankheit betroffen und wurde durch eine Behandlung mit schweren Medikamenten geschwächt.
  • Seine Krankheit und Verwundbarkeit wurde von den Boulevardblättern stark ausgenutzt.
  • Er beging Selbstmord, indem er sich erhängte.
  • Sein Tod löste einen Skandal aus.
  • Deutsche Boulevardzeitungen wurden untersucht; Die deutsche Polizei erklärte daraufhin, Harmstorfs Selbstmord sei durch bestimmte Artikel erheblich gefördert worden.
Raimund harmstorf todesursacheParkinson’s disease 
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Seewolf Raimund Harmstorf in der Psychiatrie“ titelte die „Bild“-Zeitung am 2. Mai 1998. Der 57-jährige Mann wurde mit aufgeschnittenen Handgelenken von der Polizei auf offener Straße aufgegriffen und anschließend in eine geschlossene Anstalt gebracht. Es war ein Samstag, die „Bild” kostete noch 70 Pfennig. Am nächsten Morgen stand ein Reporter der „Bunten” vor dem Haus im Allgäu und brachte Kopien der

Harmstorf hatte Parkinson und bekam Medikamente zur Behandlung der Symptome. „Der Seewolf konnte kein Parkinson haben. Er musste eine rohe Kartoffel mit einer Hand zerdrücken können“, sagt Staeb, der erst später von den Nebenwirkungen wusste: Angstzustände, Wahnvorstellungen und Psychosen. Er ging alleine in eine psychiatrische Klinik. Die Staatsanwälte bestätigten, dass er zuvor versucht hatte, sich mit Tabletten das Leben zu nehmen.

Kempten – „Sea Wolf“-Darsteller Raimund Harmstorf hatte vor seinem Selbstmord mehrfach versucht, sich das Leben zu nehmen. In den Wochen vor seinem Tod war der 57-Jährige laut Familienaussage zudem sehr verwirrt. Harmstorf litt seit 1994 an Parkinson (Schüttellähmung) und wiederkehrenden schweren Depressionen. Er erhängte sich am Samstag auf seinem Hof ​​in Marktoberdorf im Allgäu und wurde am Sonntag gefunden.

1971 spielte Harmstorf die Rolle des brutalen Kapitäns Wolf Larsen im ZDF-Abenteuervierteiler Der Seewolf, der auf dem gleichnamigen Roman von Jack London basierte. Obwohl die Produzenten den 31-jährigen Schauspieler zunächst für zu jung hielten, überzeugte die physische Präsenz des sportlichen Harmstorf, dass er der richtige Mann für die Rolle sei. Zu Harmstorfs Missfallen wurde seine „zu junge“ Stimme durch die Stimme des älteren Synchronsprechers Kurt E. Ludwig ersetzt.

Bekannt wurde Harmstorf durch den vierteiligen Fernsehfilm. Er wurde zum Inbegriff des vitalen Abenteurers und identifizierte sich fortan als Schauspieler mit der Rolle des Seewolfs.

Harmstorf hatte als Seewolf den Höhepunkt seiner Karriere erreicht. In den 1970er Jahren trat er in mehreren internationalen Abenteuerfilmen auf und arbeitete mit Stars wie Franco Nero und Charlton Heston zusammen. Doch die Filme waren meist zweit- oder drittklassig, und Harmstorf durfte oft nur in der Klischeerolle des „bösen Deutschen“ auftreten. 1976 feierte der Schauspieler einen zweiten Fernseherfolg in Deutschland, als er in dem gleichnamigen Abenteuervierteiler, der auf Jules Vernes Roman „Der Kurier des Zaren“ basiert, als Michael Strogoff auftrat. 1978 spielte er in dem Film They Called Him Mosquito als Gegenspieler von Mosquito (gespielt von Bud Spencer), einem unbeliebten Footballtrainer der in Italien stationierten US-Armee. Nachdem seine Filmkarriere in den 1980er Jahren ins Stocken geriet, trat Harmstorf in deutschen Fernsehproduktionen wie „Tatort“, „Klinik unter Palmen“ und „Die Schwarzwaldklinik“ auf. Allerdings wurden ihm immer weniger Rollen angeboten.

Harmstorf war regelmäßig als Theaterschauspieler zu sehen und wirkte mehrfach in Karl-May-Bühnenproduktionen mit:

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