Helene Karmasin Lebenslauf

Helene Karmasin Lebenslauf / Der österreichische Marktforscher Fritz Karmasin gründete das Karmasin Marktforschung – Austrian Gallup Institute. Karmasin, der Sohn von Franz Karmasin, wurde 1930 in Kemarok (deutsch: Käsmark), einem stark deutschsprachigen Ortsteil von Zips in der slowakischen Tatra, geboren. Sein Vater war ein karpatendeutscher Parteipolitiker, der schließlich als Staatssekretär und Volksgruppenführer der Deutschen in der Slowakei fungierte. Sein Abitur machte er nach dem Krieg am Münchner Erasmus-Grasser-Gymnasium.

Später besuchte er die Universität für Welthandel (heute Wirtschaftsuniversität Wien), die Universität Wien und die Ludwig-Maximilians-Universität München. 1958 schloss er sein Studium als Diplom-Kaufmann an der Universität München ab. 1960 promovierte er an der Hochschule für Welthandel in Wien.

Etwas Bio darüber Helene Karmasin Lebenslauf

  • Ab 1961 war Karmasin Geschäftsführer des Österreichischen Gallup-Instituts in Wien und ab 1970 Lehrbeauftragter am Institut für Publizistik und Kommunikationswissenschaft der Universität Wien.
  • 1984 habilitierte er sich an der Universität Wien und wurde 1989 zum außerplanmäßigen Professor für Markt- und Meinungsforschung ernannt.
  • Auch seine Frau Helene Karmasin und seine Tochter Sophie Karmasin, die gemeinsam die Firma Karmasin-Motivforschung gründeten, sind in Österreich als Marktforscher bekannt.
  • Sein Sohn Matthias Karmasin ist Kommunikationswissenschaftler an der Universität Klagenfurt.
  • Fritz Karmasin wurde auf dem Neustifter Friedhof beigesetzt.
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Helene Karmasin Lebenslauf

Das Karmasin Behavioral Insights Institute in Wien wird von Helene Karmasin geleitet und konzentriert sich auf semiotische, verhaltensökonomische und qualitative Marktforschung. Wir diskutierten mit ihr über die Möglichkeiten von Veggie Food, Geschlechterstereotype in Marketing und Werbung und wie die Gastronomie konsequente Scoring-Systeme nutzt.

Angestoßen wird die Diskussion durch ihren Vortrag „Female Codes – How the Culturally Unconscious Shapes Our Image of Femininity“ auf dem 6. Frauenforum Food Service am 11. April in Frankfurt. nomyblog ist erneut Medienpartner der Veranstaltung.

Und die Verpackung ist runder und hübscher für Damen. Glitzer und Phrasen wie „wunderbare Momente“ sind allgegenwärtig. Jetzt kann eine Dame definitiv ein Männerduschgel verwenden, wenn sie trainiert oder schwimmen geht. Der Mann erscheint seltsam mit dem Duschgel einer Frau in der Umkleidekabine. Und der Grund dafür ist, dass im Schönen das erhabene Männliche und das liebliche Weibliche unterschieden werden. Süß ist subdominant und erhaben ist dominant. Diese Vorstellung, dass weibliche Körper unzulänglich sind, geht auf Aristoteles zurück. Aus diesem Grund werden Frauen, die Produkte verwenden, auch Ratschläge gegeben, wie sie beispielsweise Cellulite vermeiden können. Ein Produkt muss das dominante Geschlecht ansprechen, wenn es beide Geschlechter ansprechen will.

Semiotische Analysen zeigen, was Kunden nicht sagen können. Sie setzen sich intensiv mit den kulturellen Rahmenbedingungen auseinander, die sowohl das menschliche Verhalten als auch die Bedeutung von Gegenständen beeinflussen. Unsere Spezialität ist es, diese versteckten Erfolgscodes zu entdecken und zu demonstrieren, wie man sie verwendet.

Karmasin war von 1961 bis 2012 Geschäftsführer von Gallup Österreich. Seitdem wird das Institut von Georg Wiedenhofer, der zuvor langjähriger Marketingleiter von Baumax war, gemeinsam mit seiner Frau, der Motivationsforscherin Helene Karmasin, und ihren Mitarbeitern geleitet Tochter Sofie.

Seit 2011 besitzt Sophie Karmasin 85 % der Karmasin Motivforschung, dem Mutterunternehmen von Gallup in Österreich. Die anderen 15 % gehören ihrem Bruder Matthias, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Klagenfurt.

Fritz Karmasin wurde 1930 in der heutigen Slowakei, in Keemarok (Kreis Sp) geboren. Er absolvierte das Gymnasium und studierte anschließend in München und Wien. Er promovierte 1960 an der Universität für Welthandel. Karmasin promovierte 1984 in Publizistik an der Wiener Abteilung. Dort leitete er auch den Studiengang Markt- und Meinungsforschung der Universität.

Die bundesweit größte Reichweitenforschung, die Mediaanalyse, nutzt zum Beispiel Daten von GfK, Ifes und HTS. Das Karmasin Institute unterstützt seit langem die Medien-Startups von Wolfgang Fellner, darunter „News“, „Antenne Wien“ und das heutige „Austria“.

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