Rita Süssmuth Krankheit 2020

Rita Süssmuth Krankheit 2020 | Wuppertal war ihr Geburtsort am 17. Februar 1937. Nach dem Abitur erwarb sie zunächst einen Bachelor in Volkspädagogik, einen Magister in Volkspädagogik und eine Promotion in Erziehungswissenschaften, bevor sie ihre Karriere als Volkswirtin begann ein Erzieher.

Rita Süssmuth Krankheit 2020
Rita Süssmuth Krankheit 2020

Krankheit

Mit 44 Jahren trat Süssmuth der CDU bei und engagierte sich erstmals in der Politik.

Bereits 1985 wurde sie als Ministerin für Jugend, Familie und Gesundheit in das Kabinett von CDU-Kanzler Helmut Kohl berufen, was viele überraschte.

Die gläubige Katholikin erlangte in der Abteilung nach der Umstrukturierung im Jahr 1986 für weibliche Angestellte dank ihrer progressiven Haltung in Fragen der Frauenrechte und der Abtreibungsgesetze schnell Bekanntheit.

Sie kämpfte vehement gegen den Ausschluss von Kranken und war eine Pionierin im Kampf gegen die damals neu auftretende Immunschwächekrankheit HIV. Süssmuth war auch ein Pionier im Kampf gegen AIDS.

Süssmuth setzt sich für die demokratische Reform der Vereinten Nationen ein und ist Mitglied einer Organisation namens Campaign for the Establishment of a United Nations Parliamentary Assembly (Kampagne zur Errichtung einer Parlamentarischen Versammlung der Vereinten Nationen).

Armin Laschet wird bei der anstehenden Wahl zum Parteivorsitz der CDU, die 2021 stattfindet, von Süssmuth unterstützt. Annegret Kramp-Karrenbauer tritt von ihrem Amt als Parteivorsitzende zurück.

Otto Schily, Bundesinnenminister Deutschlands, ernannte Otto Süssmuth im September 2000 zum Leiter einer hochkarätigen überparteilichen Kommission zur Überarbeitung der deutschen Einwanderungsgesetze.

Ziel der Kommission war es, einen übergreifenden Rahmen für die vorgeschlagene neue Einwanderungsgesetzgebung zu schaffen.

Die Ergebnisse des Komitees wurden der Öffentlichkeit im Juli 2001 in Form eines 323-seitigen Berichts mit dem Titel „Crafting Immigration – Promoting Integration“ veröffentlicht. Auf Deutsch lautet der Titel des Berichts “Zuwanderung gestalten – Integration fordern”.

Als Süssmuth im September 2000 den Vorsitz der von Bundeskanzler Gerhard Schröder eingesetzten Einwanderungskommission übernahm, rückte sie erneut ins Rampenlicht der Öffentlichkeit.

Die Kommission, der sich die Union vehement widersetzt, soll parteiübergreifende Empfehlungen für die Reform der Außenpolitik der Regierung erarbeiten.

Der Bericht der „Süssmuth-Kommission“ aus dem Jahr 2001 stieß erwartungsgemäß auf Widerstand verschiedener Parteien innerhalb der Union.

Die Medien brachten den Namen Rita Süssmuth zur Sprache, als 2021 mit Barbel Bas eine weitere Frau zur Bundestagspräsidentin gewählt wurde. Süssmuth war zuvor die einzige andere Frau, die dieses Amt innehatte.

Rita Süssmuth hat sich nach dem Rückzug ihrer Kandidatur für einen weiteren Sitz im Bundestag 2002 nicht ganz aus der Politik zurückgezogen; Vielmehr äußerte sie weiterhin ihre Meinung in der Öffentlichkeit.

Von 1988 bis 2015 war sie Präsidentin des Deutschen Volkshochschulverbandes.

Sie leitete die Wahlbeobachtungsmission der OSZE für die Parlamentswahlen in Russland im Dezember 2003 und war von 2000 bis 2003 Vizepräsidentin der Parlamentarischen Versammlung der OSZE. Diese Wahlen fanden in Russland statt.

Im Jahr 2005 wurde ihr die Präsidentschaft des Deutschen Polen-Instituts (DPI) in Darmstadt übertragen.

Außerdem ist sie Vorsitzende des Vereins „Gegen das Vergessen – für Demokratie“ und Mitglied des Kuratoriums der Deutsch-Polnischen Gesellschaft.

Rita Süssmuth Krankheit 2020
Rita Süssmuth Krankheit 2020