Heidi Horten Kinder

Heidi Horten Kinder | Als sie in Europa war, teilte Horten ihre Zeit zwischen Wien, Österreich, und dem Tessin, Schweiz, auf. Als sie auf den Bahamas war, wohnte sie auf Lyford Cay.

Heidi Horten Kinder
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Kinder

Horten war ein begeisterter Jäger und Kunstsammler, und er hatte auch ein Boot namens Carinthia VII, das 315 Fuß lang war. 2008 erhielt Horten 24 Millionen Dollar für den Verkauf des Wittelsbacher Diamanten, der 35,56 Karat wog und ursprünglich Teil der bayerischen Kronjuwelen war.

Horten trug im Laufe seines Lebens eine Sammlung von etwa 500 Kunstwerken zusammen. Die Sammlung umfasste unter anderem Gemälde von Künstlern wie Pablo Picasso, Marc Chagall, Jean-Michel Basquiat, Andy Warhol, Gerhard Richter, Georg Baselitz und Yves Klein.

2018 umfasste die Sammlung Heidi Horten insgesamt 170 Gemälde, die im Leopold Museum in Wien ausgestellt wurden.

2019 machte Horten ihre Absicht öffentlich, ein privates Museum zu gründen. Sie hatte bereits ein 155 Jahre altes, 22.000 Quadratmeter großes Haus in Wien gekauft, um die Sammlung zu halten, und sie beabsichtigte, das Museum im Jahr 2022 der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Goess-Horten war nicht nur einer der bedeutendsten Sammler Österreichs, sondern auch einer der bedeutendsten Sammler der Welt.

Sie besitzt eine Sammlung von fast 700 Stücken, die ihr geholfen hat, sich seit 2018 jedes Jahr einen Platz auf der Liste der ARTnews Top 200 Collectors zu sichern. Bis vor kurzem war sich die Mehrheit der Menschen jedoch des Umfangs ihrer Sammlung überhaupt nicht bewusst.

Heidi Horten Collection by Goess-Horten wurde Anfang dieses Monats in Wien erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.

Obwohl die spärliche Eröffnungsausstellung die Arbeiten einer Reihe von Blue-Chip-Künstlern präsentiert, die Goess-Horten im Laufe seiner Sammlerkarriere angehäuft hat, besteht die Ausstellung überwiegend aus österreichischen Künstlern, von denen die meisten in einem konzeptionellen Rahmen agieren.

Darunter Philipp Timischl, Constantin Luser, Erwin Wurm, Markus Schinwald und Brigitte Kowanz.

Heidi Horten führte das Leben eines privilegierten Mitglieds der High Society. Sie heiratete nach dem Tod ihres ersten Mannes einen französischen Blumengroßhändler und dann den zehn Jahre jüngeren Aristokraten Karl Anton Graf von Goss. Beide Ehen kamen nach dem Tod ihres ersten Mannes zustande.

Gerüchten zufolge war sie am Design der beiden Luxusschiffe beteiligt, die sie zusammen mit Immobilien in der Schweiz und auf den Bahamas kaufte.

Sie sprach nicht gern über Helmut Hortens Leben, einschließlich seiner Taten während des Nazi-Regimes und seiner anschließenden Flucht in die Schweiz, um die Zahlung von Steuern zu vermeiden.

Bis zum Tod von Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs soll das elegante Museum in einem Hof, der früher eine Reitschule war und später zu einem Bürogebäude umgebaut wurde, für sich sprechen.

Das Gebäude wurde vom Architektenehepaar Marie-Therese Harnoncourt-Fuchs und Ernst Fuchs fachmännisch entkernt und wunderbar ausgestattet.

Sie legten darin einen kleinen Skulpturengarten an und gestalteten das Innere so, dass es über zwei schwebende Treppen, drei helle Böden und schräg nach außen versetzte Wände erschlossen werden konnte. Es hatte auch eine Reihe von kleinen Schränken.

So entstand eine 1.500 Quadratmeter große Ausstellungsfläche mit Ausblicken in alle Himmelsrichtungen, die teils repräsentativen, teils intimen Charakter hatten.

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