Fritz Pleitgen Alter

Fritz Pleitgen Alter | Seine Laufbahn als Journalist begann Fritz Pleitgen bereits im Alter von 14 Jahren, als er als Sport- und Gerichtsreporter für die Lokalausgabe der Freien Presse Bielefeld freiberuflich tätig war.

Fritz Pleitgen Alter
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Alter

1959 begann er hier eine insgesamt zweijährige Ausbildung. Bevor er sein Abitur in Bünde am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium abschließen konnte, brach er es ab.

1963 reiste er nach Köln, um für den Westdeutschen Rundfunk (WDR) zu arbeiten. Er trat der SPD bei, weil er an Willy Brandts Ostpolitik glaubte und sie unterstützte.

Pleitgen arbeitete zunächst für die Tagesschau sowohl in der Redaktion als auch als Sonderkorrespondent. In dieser Funktion deckte er sowohl den politischen als auch den wissenschaftlichen Bereich ab.

Die diplomatischen Fähigkeiten, die er in Moskau bewies, prädestinierten ihn für die Rolle des Korrespondenten in Ost-Berlin im Jahr 1977. Pleitgen unterhielt äußerst enge Beziehungen sowohl zum Regime als auch zu Dissidenten.

Sein dortiger Vorgänger Lothar Loewe war wegen seiner offen antikommunistischen Reportage des Landes verwiesen worden; dennoch fürchtete sich Pleitgen nicht vor dem gleichen Schicksal für die ARD. Er blieb in dieser Position für einen Zeitraum von insgesamt fünf Jahren.

Ein weiterer Umzug erfolgte im Juli 1982, diesmal von Ost-Berlin nach Washington. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges war dies wahrscheinlich der bedeutendste politische Transfer, der hätte gemacht werden können.

Da Pleitgen der damaligen Politik von Präsident Ronald Reagan durchaus kritisch gegenüberstand, wurde ihm vorgeworfen, seine journalistische Tätigkeit in den USA habe “antiamerikanische Untertöne”.

Die Sicherheit, mit der Pleitgen an seine Berichterstattung heranging, rührte daher, dass er Willy Brandts Ostpolitik für die beste Lösung hielt.

Er hat vier Kinder und eine Frau. Frederik Pleitgen, Journalist, ist einer seiner Söhne. Seit 1938 ist Fritz Ferdinand Pleitgen als Journalist und Romancier in Deutschland tätig. Er wurde am 21. März 1938 in Duisburg-Meiderich geboren.

Von 1995 bis 2007 war er Intendant des Westdeutschen Rundfunks und von 2001 bis 2002 Vorsitzender der ARD. Vom 1. Oktober 2006 bis Ende 2008 war er Präsident einer Europäischen Rundfunkunion (EBU) (EBU).

Pleitgen war vom 1. April 2007 bis 2011 Geschäftsführer des Unternehmens. Bereits mit 14 Jahren arbeitete Fritz Pleitgen als freier Sport- und Gerichtsreporter der Bielefelder Ausgabe der Freien Presse Bielefeld.

Hier begann eine zweijährige Ausbildung 1959.

Das ist bemerkenswert für einen ehemaligen Vorsitzenden der Europäischen Rundfunkunion, der 2010 auch planen durfte, wie die Europäische Kulturhauptstadt Essen sich präsentieren sollte.

Sein Buch „Eine unmogliche Geschichte“, in dem die Geschichte der Bundesrepublik bis in die Gegenwart beleuchtet wird, schrieb er trotz der ihm gestellten Hürde. Weitere Bücher, die er während seiner Auslandszeit schrieb, sind „Vaterchen Don“, „Frieden oder Krieg“ und „Durch den wilden Kaukasus“, in denen er die Erlebnisse seiner Aufenthalte darstellt.

Sein Wohnort war quasi die ganze Welt, so konnte man denken. Auch seine Diagnose verheimlicht er nicht. Am “Handbuch gegen Krebs” teilt er seine Erfahrungen mit der Offenheit, ein weiterer Schritt im Kampf gegen die Erkrankung.

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