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Michael Degen Familie

by Jerry Patel
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Michael Degen Familie |Als Degen in Chemnitz, Deutschland, als jüngerer Sohn jüdischer Eltern geboren wurde, gelang es ihm, den Holocaust in Berlin zu überleben, während sein älterer Bruder über Dänemark und Schweden nach Palästina geschickt wurde.

Michael Degen Familie
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Vater Jacob Degen war ein Sprachprofessor und Kaufmann russisch-jüdischer Herkunft, der starb, als Jacob noch ein Kind war. Jacob Degen wurde am 13. September 1939 von der Geheimen Staatspolizei festgenommen und später in das Internierungslager Sachsenhausen in Deutschland gebracht.

In den folgenden Wochen wurde er schrecklich misshandelt, bis er am 2. Februar 1940 befreit wurde. Er erholte sich nicht mehr von seinen Verletzungen und starb kurze Zeit später.

Michael und seine Mutter Anna versteckten sich bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs in einem Berliner Schrebergarten, um am Leben zu bleiben.

Degen hatte 1946 sein Theaterdebüt und setzte sein Studium mit einem Stipendium am Deutschen Theater in Ost-Berlin fort, das er von 1946 bis 1949 besuchte.

1949 unternahm er eine zweijährige Reise nach Israel. Degen diente als Soldat in Israel und wirkte in mehreren Stücken der Theaterszene von Tel Aviv mit.

1954 wurde Degen Mitglied des Berliner Ensembles von Bertolt Brecht, das im Theater am Schiffbauerdamm in Berlin, Ostdeutschland, auftrat.

Von 1955 bis 1956 war er Mitglied des Schauspiel Köln. Von 1956 bis 1963 war er Mitglied des Nationaltheaters Mannheim und von 1963 bis 1964 Mitglied des Schauspiel Frankfurt.

Von 1967 bis 1973 war er an den Staatlichen Schauspielbühnen Berlin angestellt, wo er auftrat. Während seiner beruflichen Laufbahn wirkte er in 300 Aufführungen von Shakespeares Hamlet mit.

Degens Auftritt in Harry Buckwitz’ Hamlet-Inszenierung von 1965 am Schauspiel Frankfurt wurde von einem Rezensenten der Times als “nervös ungestüm und gelegentlich wild leidenschaftlich” beschrieben.

Durch ihre Arbeit mit Ingmar Bergman, George Tabori, Peter Zadek[13][14] und Claude Chabrol trat Degen in Filmen bei den Filmfestspielen München, Salzburg und Hamburg auf.

Zu seinen Rollen gehörten Molieres Dom Juan in einer Ingmar Bergman-Inszenierung bei den Salzburger Festspielen und die Titelrolle in Kleists The Broken Jug. Neben der Schauspielerei war er auch Regisseur, sein Debüt gab er 1972 in Goethes Urfaust.

Er konnte die Vorwürfe nicht abschütteln. Mit Thomas Mann beschäftigte er sich schon seit geraumer Zeit. Degen war zuvor als Bendix Grünlich in einer Folge der Fernsehserie „Buddenbrooks“ aufgetreten.

Jahre später verarbeitete der Schauspieler das Leben von Michael Mann, dem ältesten Sohn von Thomas Mann, in einem Roman zur Veröffentlichung. In seinem 2011 erschienenen Buch „Famienbande“ entdeckte er eine neue Sprache für das Drama um den ungeliebten Sohn. Den Namen Pielein erhielten die Kinder von ihrem strengen Vater und Patriarchen.

Michael Degen überlebte als Kind den Holocaust in Berlin Verstecken, wo seine Familie lebte. Seine Kindheit war geprägt von der erlittenen Verfolgung, dem Leben im Schatten und der anschließenden Emigration nach Israel.

„Ich war mal ein Kind. Mein Vater war zwei Jahre tot und wurde in Tschechien beerdigt – meine Mutter und ich mussten uns selbst überlassen“, sagte der Schauspieler bei einem früheren Auftritt in einer Talkshow im Fernsehen.

Schließlich konnten wir unser Ziel erreichen. Wir hatten Freunde und Bekannte, die uns in Lauben als Gäste aufgenommen hatten.

Wir hatten nichts zu essen, und im Winter haben wir gefroren, aber wir haben es überstanden.” In seinem Buch “Nicht alle waren Mörder”, das später für die ARD verfilmt wurde, beschreibt er seine Kindheit in Berlin als ein Jugendlicher.

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