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Klaus Kinkel Todesursache

by Jerry Patel
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Klaus Kinkel Todesursache Klaus Kinkel war ein deutscher Staatsmann, Beamter, Diplomat und Anwalt, der als Helmut Kohls Außenminister (1992–1998) und Vizekanzler der Bundesrepublik Deutschland (1993–1998) diente.

Kinkel war Berufsbeamter und langjähriger Mitarbeiter von Hans-Dietrich Genscher, ab 1970 als dessen persönlicher Sekretär im Bundesministerium des Innern und ab 1974 in leitender Funktion im Auswärtigen Amt.

Von 1979 bis 1982 war er Bundespräsident Nachrichtendienst und von 1982 bis 1991 Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz.

1991 wurde er Bundesminister der Justiz und trat bald darauf der FDP bei. 1992 wurde er zum Außenminister und 1993 zum Vizekanzler der Bundesrepublik

Klaus Kinkel Todesursache
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Deutschland und zum Vorsitzenden der FDP ernannt. Nach dem Wahlrückschlag der Regierung im Jahr 1998 trat er zurück. Kinkel war von 1994 bis 2002 Bundestagsabgeordneter und danach als Rechtsanwalt und Philanthrop tätig. Kinkel begann seine Karriere so wie Martin Schulz in der SPD:

mit starkem Start, scharfem Umbruch und Sturz vom Thron. In dieser Zeit kann man von Klaus Kinkel lernen, was Liberalismus sein kann:

Pragmatismus, Humanität, soziale Marktwirtschaft, ein rationales Staatsbild und das Prinzip der Freiheit vor dem Staat.

Nach Hans-Dietrich Genscher hatte die FDP viele Vorsitzende, von Martin Bangemann (erinnert sich noch jemand?) über Guido Westerwelle bis hin zu Christian Lindner.

Klaus Kinkel war weder ein Spieler wie Bangemann noch ein Gaukler wie Westerwelle, und er war weder gut noch schlecht wie Lindner.

Er war nur ein Symbol des Übergangs. Er kandidierte nicht für den Parteivorsitzenden, weil er kein Politiker war. Schließlich war er Politiker. Es waren ein paar schwierige Jahre für ihn gewesen. 1991 ernannte sich der Präsident selbst zum Justizminister. Er war damals bereits in die FDP eingetreten.

Nach dem Rücktritt von Hans-Dietrich Genscher lieferte er sich mit der ehemaligen Bundesministerin Irmgard Adam-Schwaetzer (ebenfalls FDP) einen Kampf um den Spitzenposten in der Bundesrepublik Deutschland.

Kinkel wurde 1993 von Bundeskanzler Helmut Kohl zum Vize ernannt. (CDU). Kinkel hatte damals auch den Vorsitz der Liberalen inne.

Nach einer Reihe von Niederlagen bei Kommunal- und Parlamentswahlen beschloss er jedoch, 1995 erneut zu kandidieren.

Laut Damaligem Beobachter besitzt Kinkel, der “Prototyp eines politischen Führers”, nicht nur schwäbischen Witz, sondern auch eine ausgeprägte, zwielichtige Persönlichkeit.

Seinen Stil hat er einmal als „Rabauzigkeit“ bezeichnet. Er leitete den Secret Service fast vier Jahre lang ohne größere Probleme.

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Kinkel demonstrierte seine Schwankungsfähigkeit. Dann zog es ihn zurück in die Politik, ins FDP-geführte Justizministerium. Gleichzeitig erlebte er eine persönliche Tragödie: Seine älteste Tochter, eines von vier Kindern, starb im Alter von 20 Jahren bei einem Autounfall.

Kinkel saß als Staatssekretär und dann als Justizminister (CDU) an einer der Schalttafeln der schwarz-gelben Koalition von Kanzler Helmut Kohl.

Nach Genschers unerwartetem Rücktritt 1992 berief er seine Anhänger in den Senat. Nicht ohne Dramatik: Erst in einem FDP-internen

Streit nahm er es mit Irmgard Schwaetzer auf, die er als erste deutsche Außenministerin ansah. Danach verschlechterte sich die Stimmung unter den Libertären deutlich.

Kinkel stand dem Auswärtigen Amt mehr als sechs Jahre lang vor. Es waren die Jahre nach dem Zusammenbruch des Ostblocks, die Jahre vor dem 11. September.

Im Vergleich zu den heutigen relativ ruhigen Zeiten. Später erklärte er: “Die Welt war zu dieser Zeit nicht in Ordnung.” Aber sie scheint es zu sein.”

Während seiner Amtszeit war er Zeuge des Völkermords in Ruanda und des Massakers an 8000 Bosniaken in Srebrenica.

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