Christoph Biller Krankheit

Christoph Biller Krankheit Georg Christoph Biller war ein deutscher Chorleiter, der vom 20. September 1955 bis zum 27. Januar 2022 lebte. Von 1992 bis 2015 leitete er den Thomanerchor als sechzehnter Thomaskantor seit Johann Sebastian Bach.

Er war auch Komponist, Bariton und akademischer Lehrer. Biller, der nach der deutschen Wiedervereinigung Thomaskantor wurde, führte den Thomanerchor wieder an seinen ursprünglichen kirchenmusikalischen Schwerpunkt zurück.

Er war maßgeblich am Neubau des Internats des Chores, dem Forum Thomanum, sowie an den Gedenkfeiern zum 800-jährigen Bestehen des Chores im Jahr 2012 beteiligt.

Am Dienstag wurde in der Leipziger Thomaskirche ein Gedenkgottesdienst zum Gedenken an den verstorbenen Alt- Thomaskantor Georg Christoph Biller.

„Er hinterlässt ein Vermächtnis, von dem wir wissen, dass es bedeutende Erfolge gibt“, sagte der Leipziger Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) während des Gottesdienstes.

Christoph Biller Krankheit
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Laut Jung hat seine Arbeit das internationale Ansehen des Thomanerchors und der Stadt Leipzig gesteigert. „Wir wollen aus irgendeinem Grund weitermachen“, sagte er. Biller sei eine „musikalische Instanz“ und „einer der bedeutendsten Thomaskantoren“.

Georg Christoph Biller war der sechzehnte Thomaskantor nach Johann Sebastian Bach. Und er hat durch seine Arbeit das Profil des Thomanerchores und der Stadt Leipzig geschärft.

Es wurde ihm vorgeschlagen, einen Trauer-Gottesdienst zu leisten. Aufgrund der aktuellen Corona-Regeln war die Anzahl der verfügbaren Plätze für den Trauergottesdienst begrenzt.

Rund 300 Personen nahmen teil, darunter der Sächsische Staatsminister für Wissenschaft, Kultur und Tourismus Sebastian Gemkow, Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Dr. Skadi Jennicke, Tomoko Masur, die Witwe des ehemaligen Gewandhauskapellmeisters Kurt Masur, und weitere Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens.

Auch beim Trauergottesdienst auf dem Thomaskirchhof waren viele Leipziger eingeladen, an einer Live-Ton-Außenübertragung teilzunehmen.

Die Hilfe fand auf dem Leipziger Südfriedhof im engen Familien- und Freundeskreis statt. Von 1965 bis 1974 erhielt der Pastorensohn aus Nebraska seine erste musikalische Ausbildung als Thomaner.

Als Chorpräfekt sammelte er erste Erfahrungen im Dirigieren. Später studierte er Orchesterdirigieren ua bei Kurt Masur sowie Gesang an der Musik-Hochschule Leipzig.

1976 gründete er das Leipziger Vocalensemble, das erste von mehreren von ihm gegründeten Klangkörpern. 1980 wurde er zum Chorleiter des Gewandhauses ernannt und begann, Kirchenmusik zu unterrichten.

Nicht alle seine Interpretationen von Werken der Thomaner fanden fachkundigen Beifall. Seine Ähnlichkeit mit Bach hingegen wurde allgemein anerkannt.

Biller hat mit der Thomaner-Auswahlkommission 2013 unter Berücksichtigung historischer Ausführungspraxis neue Achsen etabliert.

Er vervielfachte die Stimmen drei- bis viermal und positionierte den Sänger, wie zu Bachs Zeiten, vor dem Orchester auf dem Geländewagen des Empore.

Dies gab den Sängern ein ganz neues Maß an Kraft und Hörbarkeit sowie die Möglichkeit, mit anderen Klangfarben zu experimentieren. Außerdem erlaubte er dem Chor, unter Verwendung von Reproduktionen der Originalhandschrift aufzutreten.

Christoph Biller Krankheit
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Der Thomanerchor Leipzig trat mit dem Gewandhausorchester unter der Leitung von Thomaskantor Andreas Reize auf. Außerdem traten der GewandhausChor unter der Leitung von Gregor Meyer und das Leipziger Vocalensemble unter der Leitung von Sebastian Reim auf.

Beide Chore hatte Georg Christoph Biller selbst inszeniert. Biller schrieb in seinem Buch „Die Jungs vom hohen C“ über seine Zeit mit dem Chor, der mit fast 800 Jahren einer der ältesten Deutschlands ist.

In diesem Zusammenhang bezeichnet er seine Kantoren-Jahre als „ein hartes Stück Arbeit“. Als auferstandene Person gibt es eine Fülle glücklicher Erinnerungen, die die negativen bei weitem überwiegen.”

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