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Volker Lechtenbrink Krankheit

by Jerry Patel
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Volker Lechtenbrink Krankheit Volker Lechtenbrink ist verstorben. Nach Angaben seiner Angehörigen starb der Schauspieler im Alter von 77 Jahren an den Folgen einer schrecklichen Krankheit.

Seinen großen Durchbruch hatte er im Alter von 14 Jahren, als er in Bernhard Wickis Antikriegsfilm „Die Brücke“ (1959) einen von sieben Jungen spielte, die gegen Kriegsende zur Verteidigung einer Brücke gezwungen wurden.

Nach Theaterauftritten in Hannover, Köln, Berlin, München und Hamburg folgten zahlreiche Fernsehauftritte („Derrick“, „Ein Fall für Zwei“). Lechtenbrink begann seine Karriere als Musiker und Moderator in den 1970er-Jahren („Leben wie ich es mag“).

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Lechtenbrink wurde am 18. August 1944 in Cranz/Ostpreußen als Sohn eines Angestellten geboren, wuchs aber in Bremen und Hamburg auf, wo er als Flüchtlingskind aufwuchs.

Mit acht Jahren begann er im NDR Kinderradio zu sprechen. Für seine Arbeit wurde er mehrfach ausgezeichnet, insbesondere erhielt er in diesem Jahr den renommierten Gustav-Gründgens-Preis des Hamburger Ernst-Deutsch-Theaters.

Lechtenbrink war regelmäßiger Gast des Theaters und fungierte von 2003 bis 2006 als Creative Director. Der 1944 im ostpreußischen Cranz (heute Selenogradsk, Russland) geborene Künstler wurde im Alter von 14 Jahren durch seine Rolle in der Anti- Kriegsfilm „Die Brücke“.

Später trat er als Schauspieler in Theatern in ganz Deutschland auf, wobei er sich bis zuletzt auf Hamburg konzentrierte. Von 1969 bis 1983 arbeitete er am Schauspielhaus der Hansestadt, wo er auch Regie führte. Außerdem arbeitete er an den Hamburger Kammerspielen und am St.

Pauli Theater. Zuletzt war er in Shows im Hamburger Ernst-Deutsch-Theater zu sehen, mit dem er seit langem verbunden ist. Er war auch in Deutschland auf Tournee und trat im Berliner Theater am Kurfürstendamm auf.

Lechtenbrink war auch für seine ausgeprägt sonore Stimme bekannt: Als Synchronsprecher lieferte er unter anderem die deutschen Stimmen von Kris Kristofferson und Burt Reynolds.

1995 wurde er Intendant der Bad Hersfelder Festspiele, 2004 übernahm er für drei Jahre die Intendanz des Hamburger Ernst-Deutsch-Theaters. „‚Die Brücke‘ war für uns alle ein Glücksfall“, sagte Lechtenbrink, der mit seinen langen blonden Haaren, dem grauen Dreitagebart und der auffälligen

Brille auch in seinem fortgeschrittenen Alter noch Jugend ausstrahlte.„Meine Karriere war für mich ein Glücksfall. Es ist immer etwas Neues aufgetaucht“, so Lechtenbrink weiter. Schon als Kind strebte er danach, Schauspieler zu werden. “Ich konnte mir nie vorstellen, etwas anderes zu tun als zu schauspielern.”

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Ähnlich turbulent verlief auch sein Privatleben: Lechtenbrink heiratete fünfmal, unter anderem mit den Schauspielerinnen Anja Topf und Jeanette Arndt. Zu seinen Ex-Frauen hatte er nach eigenen Angaben ein nettes Verhältnis, was er seinen drei Kindern Robert, Saskia und Sophie zuliebe tat.

“Es wäre albern zu vergessen, was man einmal geliebt hat.” Sein Rezept für ein glückliches Leben? Humor. „Ich war immer dankbar für mein Leben“, sagt sie. In der Arbeit „Love Letters“ sind wir zwei Leser, wir sitzen an getrennten Tischen und sehen uns die ganze Zeit nicht an.

Ich sehe ihn nur ganz am Ende an und er starrt zurück. Unter dem Applaus standen wir auf, und er kam auf mich zu und hielt mich so fest.

Es war wirklich angenehm, weil es ein wenig privat war, aber es war auch die Intuition des Schauspielers, der erkannte, dass diese Umarmung dieser beiden Liebenden, die wir so lange gespielt hatten, plötzlich unglaublich wichtig war. Das war fantastisch, und es wird bei mir bleiben.

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